Zug/Berlin, 19.12.2013 | Dreißig (30) Antworten auf Ihre dringlichsten Fragen zur implantologischen Behandlung von Herrn Michael Röhner, Eigentümer der Praxis für Oralchirurgie und Implantologie in Berlin/Deutschland.

Ein implantologischer Eingriff ist für jeden Patienten ein Ereignis, das bereits im Vorfeld viele Fragen aufwirft. Bei Ihrer Suche nach einem geeigneten Spezialisten in der Zahn-Implantologie sind Sie auf Herrn Michael Röhner gestoßen. Damit Ihnen die Entscheidung, ob er der richtige Implantologe für Ihren individuellen Fall ist, leichter fällt, hat er in nachstehendem Interview bereits 30 der dringlichsten Patientenfragen für Sie beantwortet. Nehmen Sie sich die Zeit, lesen Sie seine Antworten und gewinnen Sie mehr Sicherheit im Hinblick auf Ihre implantologische Behandlung:

1. Was genau sind Implantate?In der Zahnmedizin sind das künstliche Wurzeln (überwiegend aus Titan), die zur Verankerung von festsitzendem oder herausnehmbaren Zahnersatz dienen.

2. In welchen Situationen kommen Zahnimplantate zum Einsatz?Immer dann wenn fehlende Zähne ersetzt werden müssen, wenn vorhanden Zähne nicht bearbeitet werden sollen oder auch wenn alle Zähne fehlen.

3. Welche Vorteile bringen mir Zahnimplantate?Implantate verhindern den weiteren Knochenabbau nach Verlust der Zähne . Sie ersetzen fehlende Zähne (ohne Bearbeiten der natürlichen Zähne) und ermöglichen oft einen festsitzenden Zahnersatz.

4. Woraus bestehen Zahnimplantate?Die meisten Implantathersteller bevorzugen das sehr körperverträgliche Material Titan, einige verwenden auch wieder keramische Materialien.

5. Sehen meine neuen Zähne natürlich aus?Das sollte bei jeder Arbeit im Munde des Patienten so sein, egal ob diese auf Implantaten oder auf natürlichern Zähnen verankert ist. Ein gutes zahntechnisches Labor gehört natürlich immer dazu !

6. Sind alle Patienten für Zahnimplantate geeignet?Nein . Es wird immer notwendig sein den Einzelfall genau zu prüfen.

7. Können auch bei Allergikern Implantate eingesetzt werden?Ja. Im Zweifelsfall müssen entsprechende Voruntersuchungen stattfinden.

8. Ich habe Osteoporose. Kann mein Zahnarzt mir dennoch Implantate setzen?Im Prinzip ja, aber auch hier gilt das unter 6. bereits gesagte !

9. Zahnimplantat und Parodontose – was muss ich beachten?Vor der entsprechenden Implantattherapie muss eine Parodontististherapie durchgeführt werden. Diese muss erfolgreich abgeschlossen sein. Einwandfreie Mundhygiene ist das A und O nach erfolgter Parodontitistherapie! 10. Können auch bei Rauchern Zahnimplantate gesetzt werden?

Ja. Der Patient muss sich allerdings bewußt sein, daß Raucher ein erhöhtes Risiko für Wundheilungsstörungen haben. Auch ist die Erfolgsquote grundsätzlich etwas schlechter als bei Nichtrauchern.

11. Wie muss ich mir die Implantation vorstellen?Unter lokaler Betäubung (bei größeren Eingriffen auch mit Vollnarkose) wird die Schleimhaut über dem Knochen eröffnet. Mit einem normierten Bohrerset wird dann das Implantatbett geschaffen und das Implantat eingesetzt. Die Schleimhaut muß wieder vernäht werden. Es gibt verschiedene Implantatsysteme die auch andere Vorgehensweisen erfordern (Sofortversorgungen oder mit Navigation eingebrachte Implantate). Das ist immer von dem jeweiligen Patientenfall abhängig.

12. Ist die Behandlung schmerzhaft?Wie bereits erwähnt wird der Eingriff unter örtlicher Betäubung (oder unter Vollnarkose) durchgeführt. Wundheilungsschmerzen sind durchaus möglich, wie es bei jedem operativen Eingriff in der Mundhöhle üblich ist. Diese werden aber durch Verordnung entsprechender Schmerzmittel weitestgehend ohne erhebliche Bedeutung sein.

13. Wie lange dauert eine Implantat Behandlung?Der einfache Fall kann nach 20 Minuten fertig sein, der komplizierte Fall erfordert auch gelegentlich OP-Zeiten von 2 Stunden.

14. Kann ich nach einer Implantation wieder arbeiten gehen?Wie nach jedem operativen Eingriff im Munde ist mit einer zeitweisen Schwellung der Weichteile zu rechnen. Wir empfehlen eine 'Ruhepause' von 2 Tagen.

15. Wie lange dauert die Einheilphase nach einer Implantation?Vom operativen Eingriff bis zur endgültigen Fertigstellung können je nach Patientenfall 2 - 12 Monate vergehen. Es gibt auch operative Verfahren bei denen sofort der Zahnersatz eingegliedert werden kann.

16. Hält ein Zahnimplantat für den Rest meines Lebens? Sicherlich ist das auch vom Lebensalter abhängig. Die durchschnittlichen Erfolgsquoten liegen weltweit bei 90-98 % nach 10 Jahren Verweildauer im Munde.

17. Welche Risiken bestehen bei einer Implantat Behandlung?Es besteht wie bei jeder andern Operation im Munde das Risiko einer Entzündung, auch kommen gelegentlich Implantatverluste vor. Eine ausführliche Aufklärung zu den im Einzelfall speziellen Risiken wird generell immer erfolgen.

18. Muss jeder verlorengegangene Zahn durch ein Zahnimplantat ersetzt werden?Nein.

19. Wie viele Implantate benötige ich für eine Prothese, bei totalem eigenem Zahnverlust?Meistens sind 4 Implantate notwendig, bei schwierigen Knochenverhältnissen (oft im Oberkiefer) können auch 6 notwendig sein.

20. Ist ein Knochenaufbau immer notwendig?Nein.

21. Welche Alternativen gibt es zum Zahnimplantat?Alle prothetischen Möglichkeiten stehen zur Option.

22. Kann man bei Kindern und Jugendlichen Implantate setzen?Bei Kindern werden nur kieferorthopädische Implantate gesetzt, welche ohnehin nach einer gewissen Zeit wieder entfernt werden. Bei Jugendlichen ist das immer vom abgeschlossenen Knochenwachstum abhängig. Auch hier muß das im Einzelfall genau geprüft werden.

23. Gibt es eine Altersbegrenzung?Nein.

24. Kann die Behandlung für ängstliche Patienten unter Vollnarkose vorgenommen werden?Ja. Aber die Entscheidung zur Narkosefähigkeit wird der verantwortungsbewußte implantologisch tätige Zahnarzt immer mit dem Anästhesisten bzw. Hausarzt besprechen.

25. Woran erkenne ich den für mich am besten geeigneten Implantologen?Suchen sie bei den Fachgesellschaften (DGI,DGZI, DGOI etc.) oder unter 'Leading Implant Center' nach zertifizierten Kollegen, die eine entsprechende Ausbildung absolviert haben.

26. Haben Sie eine spezielle Ausbildung im Fachbereich der Implantologie?Ja. Das können sie auf unserer Website nachlesen.

27. Können alle Behandlungsschritte, also der chirurgische Teil (Einsetzen des Implantates) und der prothetische Teil (Versorgung des Implantates mit dem Zahnersatz) in Ihrer Praxis gemacht werden, bzw. implantieren Sie selbst?Ja, selbstverständlich !

28. Welche hygienischen Maßnahmen werden bei Ihnen umgesetzt?Wir haben ein strenges Qualitätsmanagement, zertifiziertes Fachpersonal und selbstverständlich einen entsprechenden Eingriffsraum.

29. Bieten Sie eine spezielle Nachkontrolle (Prophylaxe) nach der Implantat Behandlung an?Ja, das gehört einfach dazu.

30. Wie viel kosten Implantate und was übernimmt die Krankenkasse?Implantate werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nur im Ausnahmefall bezuschusst, die Suprakonstruktion (die eigentliche prothetische Arbeit auf den Implantaten ) wird mit dem normalen Bonus des Versicherten bezuschusst. Private Versicherer zahlen je nach dem abgeschlossenem Tarif. Einfach zu setzende Implantate liegen bei etwa 800-1000 Euro. Bei schlechteren Voraussetzungen , z.B. wenn ein Knochenaufbau notwendig wird oder spezielle Bereiche des Kiefers betroffen sind (Kieferhöhle) kann das allerdings auch deutlich kostenaufwändiger sein.

Hat Herr Michael Röhner Sie überzeugt? Dann freut er sich auf Ihren Anruf. Bei einem persönlichen Gespräch nimmt er sich selbstverständlich gerne die Zeit, Ihre individuellen Fragen zur Zahn-Implantologie persönlich mit Ihnen zu klären. Damit Sie sich voll Vertrauen und mit einem guten Gefühl in die Behandlung begeben können.

Wir bedanken uns für das Interview bei Herrn Michael Röhner, Eigentümer der Praxis für Oralchirurgie und Implantologie in Berlin/Deutschland.

Pressekontakt:
Leading Implant Centers
Radek Nitsch
www.LeadingImplantCenters.com
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